Ing. Andreas Loidhold, Technischer Berater Geflügel

In einer herausfordernden Zeit, gekennzeichnet durch stark steigende Produktions­kosten, sitzt mit uns ein motivierter und positiv gestimmter Legehennenhalter am Tisch, der gerne bereit ist einen Einblick in seinen Hof bzw. seine Tierhaltung zu gewähren. Wie passt das zusammen?

Federpicken und Kannibalismus sind wohl die bedeutendsten Verhaltensstörungen in der Legehennenhaltung. Dieses multifaktorielle Problem wirkt sich negativ auf Leistung, Tiergesundheit, Tierwohl und Wirtschaftlichkeit aus.

Schweinehaltende Betriebe befinden sich
in einer Ausnahmesituation: während
sich der Schweinepreis wieder zu erholen
erscheint, steigen die ohnehin schon
hohen Betriebskosten aufgrund jüngster
Ereignisse ins Unermessliche. Welche
Kosteneinsparungsmöglichkeiten die
Optimierung der Fütterung bietet, erfahren
Sie im folgenden Artikel.

Die Land- und forstwirtschaftliche Fachschule in Hatzendorf, unter der Leitung von Dir. HR Dipl. Ing. Franz Patz, ist das Zentrum für Aus- und Weiterbildung für die Landwirtschaft in der Südoststeiermark. Hier können Schülerinnen und Schüler eine umfassende, an der Zukunft orientierte und praxisnahe Ausbildung genießen. Heute gibt es neben der bewährten Ausbildung zum Landwirtschaftlichen Facharbeiter auch die Möglichkeit der AGRAR HAK, eine Kombination aus Landwirtschaft und kaufmännischer Matura sowie ein „AGRAR- COLLEG“, welches unter dem Namen LANDWIRTSCHAFT PLUS beworben wird.

Die Absetzphase bringt den Ferkeln durch den Verlust der Milch und die Trennung vom Muttertier großen Stress, der sie für Krankheiten anfälliger werden lässt. Zur gleichen Zeit muss sich der Verdauungstrakt auf feste Nahrung hauptsächlich pflanzlichen Ursprungs umstellen, was häufig zum bekannten Absetzdurchfall beiträgt. Ist das Immunsystem dann beispielsweise durch den Stress beim Absetzen geschwächt, lösen Erreger Infektionen aus.

Karin und Siegfried Koberer aus Maria Saal in Kärnten bewirtschaften einen Ackerbau­betrieb mit angeschlossener Rindermast. Der Betrieb hat 220 Mastplätze. Die Rinder werden als Einsteller vom Markt gekauft und am Betrieb gemästet.

Familie Kofler, vulgo „Irgerle Hof“ bewirtschaftet einen Milchviehbetrieb mit 40 Milchkühen
und eigener Nachzucht, welche gezielt angepaart wird. Die restliche Herde wird
in der Regel mit einer Fleischrinderrasse, überwiegend mit Weißblauem Belgier, belegt.
Die männlichen Kälber werden mit 1-1,5 Monaten verkauft.

Landwirte müssen sich heute einer Vielzahl von Herausforderungen stellen, um höchste Leistungen in der Nutztierhaltung zu erreichen. Um das zu schaffen, ist eine optimale Haltung und Fütterung der Tiere erforderlich. Leider verteuern hohe Eiweißfutterkosten und steigende Getreidepreise die Rationen auf den Betrieben. Darüber hinaus kann die intensive Fütterung die Tiere stark belasten und möglicherweise zu einem schlechten Gesundheitszustand oder sogar zum Ausscheiden aus der Herde führen.

Unsere Schweine sind von der Haut über die Atemwege bis zum Verdauungstrakt dicht mit Mikroorganismen besiedelt. Die Gesamtheit der Mikroorganismen, die im Körper vorkommen wird als Mikrobiom bezeichnet. Der größte Teil dieses Mikrobioms ist im Darm angesiedelt und auch als Darmflora bekannt, welche wichtige Funktionen im Körper übernimmt. So verarbeiten die Darmmikroben Nährstoffe, schützen vor Krankheitserregern und beeinflussen das Immunsystem positiv.

Andreas Stuhlhofers Legehennen werden in zwei Ställen gehalten, dabei haben gesunde Hennen und wenig Ausfälle beim Betriebsführer oberste Priorität. Gehalten werden die Tiere in einem Vorlierensystem, Natura 60 bzw. 70 von der Firma Big Duchmann.